Qualifikationsturniere für den Westfalen Pokal 2018

Nachdem wir uns entschieden nicht an der ersten Quali an den Start zu gehen, da es im Kreis Fälle von Druse Herpes gab fuhren wir erstmal nur zum Zusehen nach Ostenland. Dort stellten wir schnell fest: Die Konkurrenz war doch noch deutlich größer als zunächst Erwartet! Wir sehen saubere Pflicht und kreative Küren und waren mehr als beeindruckt von den anderen Teams. Trotzdem versuchten wir die als Motivation zu sehen und die Woche bis Altena nochmal intensiv zu nutzen. Nach der weiteren Trainings ging es dann am Sonntag zu einer sehr entspannten Zeit los. Vor Ort sahen wir uns noch ein wenig um und genossen die Sonne ehe es zur Verfassungsprüfung ging. Ruby absolvierte diese souverän wie immer und so ging es direkt weiter zur Pflichtvorbereitung, hier zeigte sich unser großer zu Beginn ungewohnt nervös und auch das Einturnen konnte ihn nicht wirklich beruhigen. Trotzdem wurde es Zeit einzulaufen, beim Einlaufen  ließ Ruby seine Ängste ein Glück draußen und drehte dann wieder entspannt seine Runden. Wir konnten eine solide Pflichtleistungen  abrufen, ärgerten uns aber über ein paar Schritte im Stehen und Bodenberührungen. Schade, aber in jedem Fall absolut in Ordnung.  Nach einer kurzen Pause stand auf schon die Kür an, die wir trotz einiger Wackler gut durchtrenn konnten. Wir liefen sehr zufrieden aus und waren einfach froh alles Tagesziele erreicht zu haben. Pflichtreihenfolge richtig, in der Zeitgeblieben und alle bleiben heile. In der Siegerehrung kam dann die Überraschung, es reichte sogar noch für Platz 8 und mit der Note von 5,8 waren wir auch happy, denn alle Plätze lagen notentechnisch eng beieinander. 

 

Nur eine Woche später ging es für uns nach Ahaus, leider dieses mal in den frühen Morgenstunden und mit deutlich weniger Schlaf. Auch hier liefen Anfahrt und VET-Check problemlos. Vor Ort hatten wir dann jedoch erstmal eine lange Pause, die wir nutzten um unsere Frisuren fertig zustellen und schonmal den anderen bei der Pflicht zuzusehen. Gegen frühen Mittag liefen wir zu Pflicht ein, diese lief wieder nicht ganz fehlerfrei und einige T's wären mit Sicherheit vermeidbar gewesen, aber erneut blieben wir in der Zeit und freuten uns zumindest über diesen kleinen Erfolg. Bis zur Kür blieb nicht lange Zeit und so zogen wir uns nur schnell um und machten uns dann bereit. Inzwischen war es ziemlich warm geworden und auch Ruby musste mit dem Wetter etwas kämpfen. Im Zirkel lief es dann an einigen kleinen Stellen nicht so rund wie wir das kennen, dafür schafften wir es etwas mehr auf die Musik zu turnen. Im Großen und ganzen eine gute Leistung, da die Konkurrenz dieses mal aber enorm war machten wir uns keine Hoffnung auf die Top 10. Um so überraschter waren wir, als es am Ende für Platz 5 in der 2. Abteilung reichte und wir mit einer guten Note von 5,8 wieder eng bei den anderen Teams lagen. All das haben wir vor allem unserem Heldenpferd zu verdanken, der jedes Mal im Zirkel alles gegeben hat und mit Traumnoten zu diesem Erfolg beisteuern konnte. Ein großes Dank gilt dabei natürlich seiner Reiterin Heike die ihn über den Winter so gut voran gebracht hat!!

Jetzt heißt es abwarten und dauen Drücken, damit ganz vielleicht ein Brief bei uns eintrudelt, der und verrät wie unsere nächste Station lautet. Wir sind gespannt ;-)

Rückblick auf das Wintertraining und Saisonstart 2018

Lange geplant und gespannt erwartet: Im November stand unser Jubiläum an und damit eine große Feier mit viel Programm und noch mehr Gästen. Es war toll so viele Ehemalige aus unserem Verein und Aktive aus den umliegenden Vereinen bei uns begrüßen zu dürfen. Wir hoffen ihr hattet genau so viel Spaß wie wir!

Leider konnten wir nicht wie geplant noch einmal unsere Kür 2017 auf Ruby präsentieren, da er an dem Tag nicht ganz fit schien und wir natürlich kein Risiko eingehen wollten. Spontan bastelten wir eine Kür auf dem Bock und präsentierten immerhin nochmal unsere neuen Kür-Trikots. 

 

Aufregend ging es dann auch gleich weiter, denn den ganzen Winter über beschäftigten sich Eva und Kordula mit ihrer Trainer-C Ausbildung. Regelmäßig begleiteten wir sie auch Lehrgänge und so konnten nicht nur die beiden, sondern auch wir einiges für unser Training mitnehmen. Anfang März stand für die zwei dann die Prüfung in Paderborn an. Im Klartext bedeutet das 8 Prüfungen an zwei Tagen und damit ganz schönen Stress. Am Ende hat sich die Mühe aber gelohnt und die beiden konnten mit super Noten bestehen. Wir sind stolz auf euch! Einen ausführlichen Artikel findet ihr nochmal hier

 

Außerdem hießt es ja für uns mal wieder: Neue Pflicht! Und schnell stellten wir fest: Schere, Mühle, Flanke...alles eine ganz schön kniffelige Sache. So ganz angefreundet haben wir uns damit zwar noch nicht aber langsam der sicher erkennt man wenigstens welche Übung da eigentlich gezeigt wird...;-) 

Irgendwie kam der Saisonstart dann wieder viel schneller als eigentlich geplant und plötzlich blieben nur noch zwei Wochen um eine Kür aufs Pferd zu bringen. Aber wer uns kennt weiß, wenn wir etwas können, dann spontan sein. Das mussten wir diesen Winter auch, denn leider teilten uns Fiona und Pauline mit, dass sie nicht mehr im Stamm-Team dabei sein würden. Wir sind natürlich trotzdem froh auf zwei souveräne Ersatzmänner zurückgreifen zu können, aber fehlen tun unsere zwei "Alten Hasen" natürlich trotzdem im Zirkel.

Für uns bedeutete das vor allem, dass unser Altersdurchschnitt mal eben auf 14 gesunken ist und unser Dreierblock von den drei jüngsten geturnt wird :-D 

 

Da das Wetter in Warendorf alles andere als frühlingshaft war, entschieden sich unsere Gegner (ein Glück für uns) nicht zu starten und so durften wir den Luxus genießen unseren 1. M*-Start als eine Art erweitertes Training zu sehen. Und das war wohl auch besser so: Man merkte die Nervosität doch leider allen an und so blieben nicht nur alle hinter ihren Möglichkeiten, sondern das gezeigte wurde leider auch kaum gewertet. Leider hatte knapp die Hälfte einen kleinen Black-Out im Zirkel und zeigte mal eine ganz neue Pflicht. Die Richter fanden unsere Kreativität nicht ganz so cool und so sammelten wir fleißig Nullen. Die Kür lief den umständen entsprechend dann immerhin etwas besser. Leider machte unser Ruby es uns im Mittelteil nicht ganz so leicht und es gab immer wieder Unsauberkeiten. Am Ende fanden wir aber wieder in unser Programm zurück und unser Ziel, dass alle heile bleiben ist so immerhin geglückt. 

Am Sonntag standen dann ein paar Prämieren für uns an, Svenja stellte zum ersten Mal Ruby auf einem Turnier vor und gleich 6 von uns durften ihr Können im Einzel Wettbewerb unter Beweis stellen. Svenja meisterte ihre Aufgabe perfekt und so konnten alle super Leistungen abrufen. Am Ende siegte Philip in der Abteilung Galopp-Galopp (L-Pflicht&Kür) und Rebecca entschied die Prüfung Galopp-Schritt (A-Pflicht) für sich, auch der Rest sicherte sich Plätze auf und an dem Podium. Jetzt heißt es erstmal weiter trainieren und vor allem die Pflicht-Reihenfolge merken, denn im April stehen schon die Qualis an!